‚Väteraufbruch für Kinder e.V. ‚(VAfK) mahnt deutsche Behörden
Missachtung von Kinderrechten verletzt Menschenrechte!
In Deutschland erleiden jährlich rund 250.000 bis 180.000 Kinder und Jugendliche durch die Trennung und Scheidung ihrer Eltern teils gravierende psychosoziale Schäden. Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) kritisierte hierzu deutsche Behördenpraxis mehrfach. Aktuell fordern zahlreiche VAfK-Mahnwachen vor deutschen Jugendämtern „Kinderrechte vor Ordnungsrecht!“
Frankfurt, 2011-12-06. Deutsche Gerichte, Jugendämter und Hilfsprofessionen sind hinsichtlich ihrer Entscheidungen in Familiensachen beim ‚Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte’ in die Kritik geraten! Seit Jahren und mehrmals hat der EGMR der Bundesrepublik Deutschland hier eine Missachtung der Menschenrechte nachgewiesen und Deutschland verurteilt!
Europäische Parlamentarier beklagten sich vor kurzem „schockiert“ bei der Bundesregierung in Berlin über diesbezügliche, im Behördensystem begründete „Strukturfehler“, die eine Wiederholungstäterschaft begründen. Denn in zahlreichen Beispielen verweigerten Behörden aktuell und unberechtigt Umgangsrechte – selbst jene von Kindern mit ihren Eltern!
Seit Monaten demonstrieren in Deutschland immer mehr VAfK-Gruppierungen vor deutschen Jugendämtern, beispielsweise in Hameln, Duisburg, Fulda, Dresden oder Hannover. Mit ‚Mahnwachen’ treten sich in ihren Menschenrechten geschädigt fühlende Väter, Mütter und Kinder für die Einhaltung der Menschenrechte bei familiären Trennungen und Scheidungen ein. Nach ihren Erfahrungen werden noch zu viele Behörden und ‚Professionen’ mit ihren Entscheidungen und ihrem Verhalten der Not von Trennungs- und Scheidungsbetroffenen nicht gerecht!
Noch gibt es zu viele weltfremde, starre, die Menschenwürde verletzende Familiengerichtsurteile.
Noch tragen Zeit- und Personalknappheit, die Arbeitsüberlastung von Justizbehörden und Jugendämter oft dazu bei, dass sich familiäre Krisen zu individuellen Katastrophen entwickeln!
Nach 20 Jahren sind die Ergebnisse des bisherigen gesellschaftlichen Umgangs in Deutschland mit Familienkonflikten geradezu desaströs: es gibt etwa 3,2 Millionen Scheidungskinder, aktuell rund 2,2 Millionen ‚Alleinerziehende Mütter’, jede fünfte deutsche Familie ist ‚Restfamilie’ mit einem Elternteil, was zu 87% Frauen bedeutet…
Der ‚Väteraufbruch für Kinder e.V.“ fordert zum ‚Tag der Internationalen Menschenrechte’ die Bundes- und Länderregierungen auf:
- durch inhumane Scheidungs- und Trennungspraktiken mancher Behörden verursachte und monierte Menschenrechtsverletzungen müssen überprüft, sanktioniert und ausgeglichen werden,
- Gleichberechtigung von Vätern und Müttern vor deutschen Familiengerichten!
- „Kinderrechte“ sind Menschenrechte! Kinderrecht heißt ‚Recht auf Vater und Mutter!’
- Der ‚Väteraufbruch für Kinder e.V.’ (VAfK) fordert die Gründung von ‚Elternbeiräten’ bei deutschen Jugendämtern mit einer Einbeziehung in Fall-Entscheidungsvorgänge.
Mit Hinweis auf die Möglichkeiten des neuen Mediationsgesetzes bietet der ‚Väteraufbruch für Kinder (VAfK) den deutschen Jugendämtern den Dialog an. Das Thema lautet: „Konfliktbefriedung für Elternerhalt und Kinderrechte“, das Ziel: „Allen Kindern beide Eltern!“
Klaus Gerosa (Bundesvorstand Pressesprecher)
gerosa@vafk.de; Tel. 089 – 6 42 65 74 90 oder 0170 - 7 71 29 40
Rüdiger Meyer-Spelbrink (Bundesgeschäftsführer)
meyer-spelbrink@vafk.de, Tel. 0162 - 83 99 123